Denk ich an den Euro in der Nacht, bin ich um die “Deutsche Einheit” gebracht.

Dienstag, 23. Juni 2015 13:05

Heute überraschte mich ein Artikel von dem verehrten Habermas: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/europa-sand-im-getriebe-1.2532119
Auch Habermas benutzt das augenblickliche Theater um den Euro und Griechenland für einen Angriff auf die Kanzlerin. Sein Artikel beginnt zwar mit der richtigen Erkenntnis, daß die Voraussetzung, eine politische Union, für den Euro nie gegeben war, argumentiert aber dann gezielt gegen die Politik der Kanzlerin, ohne auf den erkannten Fehler näher einzugehen.
Es ist wohl unstrittig, daß die Kanzlerin weder an der Vorbereitung, noch an dem Zustandekommen des Euros 1990 beteiligt war.
Es war Mitterand, der sein Ja zur Deutschen Einheit, von dem Euro abhängig gemacht hat und damit Kohl gezwungen hat, dem zuzustimmen.
Wir können nur vermuten, daß Mitterand mit seiner Forderung nach der Deutschen Einheit, nun auch die Europäische Einheit im Auge hatte. Was Habermas nicht erkannt hat, war für den Start des Euros eine politische Union mit gleicher Wirtschaft-, Sozial- und Steuerpolitik vorgesehen, was aber bis heute am Nationaldenken der Beteiligten gescheitert ist. Es wäre interessant gewesen, wenn Habermas dazu etwas geschrieben hätte.
Leider aber springt er dann auf die Argumentation von Tsipras, Varoufakis und deren deutschen Anhängern und behauptet, daß die Kanzlerin an allem Schuld ist und sie die falsche Griechenland-Politik betreibt.
Es ist wohl allen Beteiligten bewusst, daß Griechenland voller Fehler in seiner Verwaltung sich in die heutige Situation gebracht hat.
Die Erkenntnis von Habermas, daß eine politische Union die richtige Voraussetzung für den Euro gewesen wäre, lässt dann nur den Schluss zu,daß Helmut Kohl der Forderung von Mitterand nie hätte folgen dürfen. Die Wiedervereinigung hätte sich vielleicht etwas verzögert, hätte aber nicht den Makel, den sie und damit ganz Europa durch das Ja von Kohl zum Euro, nun bekommen hat.
Ich befürchte heute, dass das Ja zum Euro schon das Ende der europäischen Einheit war, wie wir heute auch feststellen müssen und wache Nacht’s erschreckt auf, ob unserer Dummheit.
Meine Hoffnung auf ein vereintes Europa beruht aber weiterhin auf der Kanzlerin. Ich hoffe, daß es ihr gelingt, die erkannten Systemfehler im Euro zu beseitigen, um einen neuen Start zusammen mit allen Beteiligten zu erreichen, auch mit Griechenland.

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Desertec und die Energiewende, Sapere aude!

Freitag, 08. November 2013 16:42

Deserteck eine richtige Idee!

Die erste Fokusregion zur Umsetzung dieses Konzepts ist die MENA-Region. Hier soll mithilfe von solarthermischen Kraftwerken, eventuell auch Photovoltaik und Windparks die Stromerzeugung und dann auch Wasserentsalzung vorangetrieben werden. Der saubere Strom soll zunächst einen wesentlichen Teil des Eigenbedarfes der MENA-Länder decken und darüber hinaus ab 2020 mittels HVDC-Leitungen (High Voltage Direct Current = Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, HGÜ) (mit geringen Übertragungsverlusten bis nach Europa geleitet werden, um dort bis 2050 etwa 15 % des Strombedarfes zu decken. Die Einspeisung von Wüstenstrom in das europäische Stromnetz soll als ergänzende Maßnahme zur Nutzung europäischer erneuerbarer Energieressourcen dienen, um die Reduzierung von CO2-Emissionen zu beschleunigen und um die europäische Energiesicherheit zu erhöhen. Für die Menschen im Nahen Osten und in Nordafrika (MENA) soll dies Arbeitsplätze, Einkommen, CO2-freie Meerwasserentsalzung und eine Verbesserung der Infrastruktur bedeuten.
Im März 2012 wurde auch ein Plan vorgestellt, die asiatischen Länder mit einem Supergrid zu vernetzen. Dabei sollen die Stromnetze der Länder Japan, Südkorea, China, Mongolei und Russland per HGÜ-Leitungen miteinander verbunden werden. Mit der Japan Renewable Energy Foundation wurde bereits ein Kooperationsvertrag geschlossen, auch eine Machbarkeitsstudie zu potentiellen Stromtrassenkorridoren wurde bereits durchgeführt.
Mit der Ogron Technologie kann das Projekt jetzt neuen Wohlstand auf der ganzen Welt erzeugen:
Mit Energie Tankern mehr Energie an alle Orte der Welt verschiffen als Öl Tanker je könnten.
Die Sonne und der Wind stehen uns länger zur Verfügung als alle Öl und Gas Reserven unseres Planeten.
Wenn wir es gemeinsam machen, verdienen nur wir und keine Unternehmen.

Statt Öl transportieren wir Strom

Mit der OGRON-Technologie transportieren wir auf einem Super-Strom-Tanker, elektrisch angetrieben, 5 Milliarden kWh Sonnen- oder Windenergie, CO2 frei, in die Häfen der ganzen Welt. Es entstehen 100 tausende neue Arbeitsplätze.
OGRON Hochleistungs-Energie-Speicher, der Meilenstein zur Energiewende.

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Raus aus Facebook, “Die ersten Entschließungen sind nicht immer die klügsten, aber gewöhnlich die redlichsten.”John F.Kennedy

Freitag, 08. November 2013 15:05

Am 31.10. habe ich folgenden Tweed gewittert:

Raus aus #Facebook! Ich bin dem Aufruf gefolgt u habe auf Facebook mitgeteilt,dass ich ab 2.11. abmelde!
http://www.stern.de/1760227.html  via @sternde

Und dann am 2.11.:

“#NSA Habe mich gerade wie angekündigt bei Facebook abgemeldet.” 

Seit gestern habe ich mich meinen Account bei Facebook wieder aktiviert dem Spruch von Goethe folgend:

“In der Welt ist es sehr selten mit dem Entweder-Oder getan.”
Auch Facebook liefert nicht freiwillig unsere Daten an die NSA. Wir aber stellen freiwillig alle unsere Gedanken in Facebook zur Schau.
Wenn wir was ändern wollen, müssen wir alle überzeugen. Das kann man natürlich am besten über Facebook.
Aus diesem Grund und der Erkenntnis, dass zu meiner Entscheidung am 31.10. der Weg zu der richtigen Entscheidung nicht frei war.
Seit gestern ist er wieder frei.

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Der 9.November in unserer Geschichte. Es könnte ein Tag der Freude sein, bleibt aber ein Tag der Schande.

Freitag, 08. November 2013 13:42

Das ZDF hat am Dienstag mit einer beeindruckenden Dokumentation in unserem Kopf den Tag der Schande wieder gegenwärtig gebracht:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/2006504/Nacht-über-Deutschland:-Pogrom-1938

Es wurde aber nicht der wahre Hintergrund, der zu diesem Verbrechen geführt hat, genannt.
Das möchte ich als Nichthistoriker, aber als Kind der damaligen Generation nachholen:
9. November 1848 – standrechtliche Hinrichtung von Robert Blum:
Die Hinrichtung von Blum markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der Deutschen Revolution von 1848/49 als Anfang vom Ende dieser Revolution.
9. November 1918 – Novemberrevolution in Berlin
9. November 1923 – Hitler-Ludendorff-Putsch in München
9. November 1938 – Beginn der Novemberpogrome
9. November 1989 – Mauerfall
Hauptgründe, die zur Reichskristallnacht führten: | Ganzen Beitrag lesen …

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Das Leben mit der NSA

Dienstag, 29. Oktober 2013 16:59

Als 1941 Geborener höre auch ich mit zu den 68ern. Wir wollten mit der Vergangenheit aufräumen und eine neue Gesellschaft formen. Wikipedia beschreibt schon ziemlich genau, was uns damals bewegte.
http://de.wikipedia.org/wiki/68er-Bewegung

Ich habe mich 1970 nach Dänemark abgesetzt, nachdem ich dort ein nettes Mädchen getroffen hatte und nur noch peripherisch den weiteren Verlauf verfolgt.
Wir kannten aber damals nicht die Verträge, die Kiesinger im Namen der Bundesrepublik abgeschlossen hatte und die heute zu der ganzen Aufregung geführt haben.
Ich bin überzeugt, daß Angela Merkel genauso enttäuscht ist, wie ich es bin. Nur sie konnte damals das nicht verhindern, wir aber haben schon damals versagt.
Wir haben #umuv Vorwürfe gemacht und selbst nicht mitbekommen, wie wir hinters Licht geführt wurden.
Der “Kalte Krieg” hatte auch unseren verstand erkalten lassen.
1989/90 haben wir uns über den fall der Mauer gefreut und Helmut Kohl bewundert, dass er Gorbatschow bewegen konnte, seine Truppen abzuziehen.
Wir bekamen nicht mit, dass Mitterand den sofortigen Euro, ohne die vorgesehenen Bedingungen verlangt hatte, um seine Zustimmung zur Wiedervereinigung zu geben, auch nicht, dass Engländer und Amerikaner die Geheimdienstverträge fortsetzen wollte.
Das mit dem Euro wissen wir nun schon seit Langem, aber das Bestehen solcher Besatzer Verträge haben wir erst durch Snowden und das Theater, was durch seine Enthüllungen entstanden ist, erfahren. Dafür müssen wir ihm auf alle Zeit dankbar sein. | Ganzen Beitrag lesen …

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Tyskland er et eksport paradis for danske virksomheder

Sonntag, 20. Oktober 2013 14:42

Tyskland er med et Bruttonationalprodukt på 2.307,20 mia. euro den største økonomi og den største industrination i Europa, og dertil den tredjestørste i verden efter USA og Japan. Industrien hører til de mest teknologisk udviklede i verden. Derudover er Tyskland verdens største eksportnation.
Tyskland er meget råstoffattigt, hvorfor økonomien hovedsageligt baserer sig på produktion i den sekundære og tertiære sektor, dog er store dele af landet præget af landbrug, og der finder stadig kulmineudgravninger sted i nogle områder af landet (Ruhr-distriktet).
Da Tyskland er en ekstremt eksportorienteret økonomi, har udvidelsen af markeder, især indenfor EU, altid været en vigtig del af tysk politik. Men Tyskland består af 16 delstater, hver med en anden kultur. Hver delstat har sin egen regering og dens institutioner.
Salg i Baden-Württemberg er forskelligt fra salg i Berlin,Schleswig-Holstein,Bremen,Hamburg,Niedersachsen,Bayern,Mecklenburg-Vorpommern,Nordrhein-Westfalen,Rheinland-Pfalz, Hessen,Thüringen,
Sachsen-Anhalt,Thüringen,Sachsen,Brandenburg eller Saarland.

Vi hjælper danske virksomheder med at finde kunder i alle områder:

Kunder for produkter af enhver art:
Kontakt til tyske virksomheder
Opbygning af en salgsorganisation
Myndighedsgodkendelser af enhver art
Ordrer til produktion af maskindele
Opbygning af et Netværk
Kontakter til alle institutioner og regeringer i de 16 stater, samt ministerier i Berlin og Bonn

Du fortæller os din plan. Vi analyserer dit produkt, det koster dig ingenting.
Derefter sender vi dig et tilbud, hvor du kan se, hvordan du med vores hjælp indenfor 4 uger, kan få opfyldt dine planer.

Vores adresse:
Franz W.Winterberg
Anne Maries Vej 6
9000 Aalborg
Telefon 21700144
E-Mail: fww@winterberg.me
Twitter @franzwi3
Skype franzwi3

Klaus M. Bergmann
Hermann-Löns-Weg 5
74348 Laufen a.N.
Deutschland
Telefon +4915201969363
klaus-m.bergmann@online.de

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Die „Mär“ vom gesetzlichen Mindestlohn

Samstag, 28. September 2013 12:47

„Vom Himmel hoch, da komm’ ich her. 
Ich bring’ euch gute neue Mär, 
Der guten Mär bring’ ich so viel,
 Davon ich sing’n und sagen will.“
Wir haben eine Tarifautonomie. Wir haben aber keine Organisationspflicht, weder für Arbeitnehmer, noch für Arbeitgeber.
Hätten wir eine solche Pflicht, würden wir nicht über einen Mindestlohn noch reden, wir hätten ihn, ohne Hilfe des Gesetzgebers, der kein Unternehmer und auch kein Arbeiter ist.

In Dänemark haben die Gewerkschaften für eine solche Organisationspflicht aller Unternehmen gekämpft und bekommen.
Das Resultat ist, dass man einen tariflichen Mindestlohn hat, der er nicht notwendig macht, dass der Staat, die Steuerzahler, Unternehmenen, Unternehmer subventionieren muss.
Das, was wir in unserem Land haben, ist eine Subvention von Unternehmen, die auch in der sozialen Marktwirtschaft keine Existenzberechtigung haben, wenn durch Sozialgesetze der Lohn ausgeglichen werden muß.

Wenn Frisöre nicht so viel für ihre Leistung von uns bekommen, dass sie ihre Mitarbeiter ordentlich entlohnen können, dann sollten wir uns die Haare selbst schneiden und rumlaufen, wie die Affen. Das gilt auch für alle anderen Tätigkeiten in unserem Land.

In Dänemark gibt es keine „Armen“, wie bei uns, aber es gibt trotzdem Reiche, wie bei uns. Nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Dagegen gibt es nach wie vor Arme in den Ländern, die einen gesetzlichen Mindestlohn haben.
Die Tarifautonomie ist eine Errungenschaft der Gewerkschaften, die leider durch unternehmerische Skandale, „Neue Heimat“, Coop,etc., ihr Vertrauen der Arbeit kräftig reduzierten und ihre Kampfkraft verloren haben.
Wir brauchen schlagkräftige Gewerkschaften, sowie die Erkenntnis der „Arbeiter“, dass diese ihre Interessen besser erringen können, als von Parteien abhängige Politiker.

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Warum eine Minderheitsregierung bei uns nicht funkioniert

Mittwoch, 25. September 2013 14:27

In Dänemark regiert seit vielen Jahren eine Minderheitsregierung, die quasi mit allen Parteien zusammenarbeitet, je nach dem welches Thema auf dem Tisch liegt. Ein ideal Fall, denn alle Parteien haben sowohl gute, als auch weniger gute Absichten und Gedanken.
Die Regierung kann jeweils ihre guten Vorschläge mit anderen durchsetzen, oder aber die Anderen geben ihre guten Vorschläge der Regierung, die dann ihre schlechteren in den Keller legt.
Das Ganze funktioniert perfekt, weil man ausgezeichnete Ministerien hat, die die jeweilige Regierung loyal beraten.Die Minister haben sicher ein politisches Fachwissen,sind aber keine Fachleute.Sie haben die Aufgabe, die Wunsche der Regierung, des Parlaments durchzuführen, mehr nicht. Man verlangt keine Gestalter.
Die Staatssekretäre (Departmentchefs) sind Beamte, absolute Fachleute in den einzelnen Fachministerien, die man nicht nach ihrer politischen Haltung gefragt hat und die ihre politische Einstellung nicht mit ins Ministerium nehmen. Das Gleiche gilt für die gesamte Führungsriege der Ministerien. Alle diese Leute würden auch in Unternehmen Toppositionen bestreiten.

Hier liegt der Unterschied:
Schon die Minister glauben, dass sie die Weisheit für das Ministerien mitbringen und keinen Rat von den Ministerialen benötigen.Sie vergessen, dass sie nur die Kutscher sind.
Bei uns ist schon der beamtete Staatssekretär nach Parteienproporz ausgewählt. Das Schlimmste ist aber, dass ihm dann die unterschiedlichsten parlamentarischen Staatssekretäre, ja sogar Staats Minister ohne Fachwissen ins Geschäft reinreden und damit die weitere Führungsebene lächerlich macht.
Die Folge ist, dass wir nur noch wenige gute Leute in den oberen Etagen der Ministerien haben.
Das ganze Rowdytum, der Kahlschlag in den Ministerien hat irgendwann in den 60 ziger Jahren angefangen, wo man plötzlich altgediente Parteistrategen, die aber zu dumm waren für einen Ministerposten irgendwie doch eine Anerkennung geben wollte.
1990 wurde das vielen Tobbeamten zu viel und sie gingen in die Industrie, wo sie gebildete Chefs vorfanden und sich nicht einem geistig minderbemittelten Parteistrategen unterordnen mussten.
Wir haben viel zu tun in unserer Republik, wenn unsere Enkel ein aufgeräumtes Haus vorfinden sollen und keine Bruchbude mit Dummköpfen an den Schreibtischen.

Leute, aber die Politiker passen auf Ihre Rechte auf. Jeder hat den Traum, Kanzler, oder wenigstens Minister, oder aber parlamentarischer Staatssekretär zu werden. Wir haben verloren.

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Die Wahl und der Umgang mit dem Willen der Bürger

Mittwoch, 25. September 2013 12:46

Der CDU fehlen 5 Stimmen zur absoluten Mehrheit. Die Wähler haben tatsächlich zuerst Angela Merkel und damit auch CDU/CSU gewählt. Angela Merkel hat aus der CDU, aber auch aus der CSU wieder zwei Volksparteien gemacht.
Die FDP ist erstmalig nicht im Bundestag vertreten. Man sich selbst zerstört.
SPD und Grüne haben den Wahlkampf speziell gegen Angela Merkel geführt und vom Wähler die Quittung bekommen.
Die Grünen haben ihre Fehler erkannt und räumen intern so gut sie können auf.
Die SPD aber hapert mit dem Ergebnis und führt weiter ihren Wahlkampf gegen Angela Merkel: “Mit ihr nicht”,hört man aus NRW. Sie haben nicht kapiert, dass die Wähler auch sie unter Leitung von Angela in der neuen Regierung sehen wollen, weil sie der SPD nichts anderes zutrauen.
Der Wähler war diesmal der schlaue Fuchs. Mit diesem Resultat und dem Willen zu einer großen Koalition hatte er erkannt,dass eine absolute Mehrheit für die CDU nicht reichen würde, da die SPD im Bundesrat doch eine Mehrheit hat. Gleichzeitig wollte er auch das etwas schwächer in der CDU vertretene soziale Gewissen durch die SPD gestärkt sehen.

Meiner CDU werfe ich vor, dass sie im Wahlkampf nicht auf die Fehler der FDP hingewiesen haben. Anstatt dessen wurde der Eindruck erweckt, man halte die FDP für einen guten Partner. Hätte die CDU nichts über die FDP gesagt, wäre es besser gewesen.Ich bin überzeugt, dass es die Landesfürsten und frustrierte rechte Abgeordneten der CDU wahren, die 2009 die FDP ins Bett holten.Die SPD hatt wohl damals das gleiche Problem mit ihren Leuten. Sicher aber ist, dass sowohl Merkel als auch Steinmeier innerlich lieber weitergemacht hätten.

Jetzt aber wird sich zeigen, ob wir eine gefestigte Demokratie sind, oder ob wir die Fehler #umusv wiederholen. Damals dachten die Parteien nur an sich. SPD und KPD, obwohl sie aus einem Haus kamen, verkloppten sich, ebenso wie die bürgerlichen Parteien. Unter dem Resultat leiden wir auch heute noch, wenn wir bedenken, was wir für ein Land sein könnten.
Auch die Presse muß zeigen, dass ihre Journalisten Demokraten sind und mit Recht als 4. Instanz bezeichnet wird. Sie sollten den Parteien helfen, zusammenzukommen. Anstelle dessen, hacken sie aber mit Freude in die jeweiligen Wunden, um dann die blödesten Sprüche der Politiker zum Gaudi der Leser zu veröffentlichen.
Liebe Parteien, liebe Presse, liebe Mitbürger, lasst uns beweisen, dass wir Demokraten in der Lage sind miteinander zu regieren.
Die Alternative sind Neuwahlen. Das wäre der Konkurs des Parteien Systems mit all den Folgen, die Konkurse so beinhalten.

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Wahl 2013 Was wollen wir erreichen?

Samstag, 14. September 2013 12:02

Egal mit welchem Parteienauge wir die Dinge sehen: Es ist nicht alles Gold was glänzt in unserer Gesellschaft. Ja, es ist sogar einiges „faul“ in unserem Land: NSU, NSA Prisma, etc., die Schere zwischen Arm und Reich, das Verständnis zu Europa zeigt, wir müssen was ändern, wenn wir nicht nur soziale „Ruhe“, sondern Frieden haben wollen.

Wir, die wir durch unser Alter „weise“ geworden sind, sehen etwas ab-, oder aufgeklärter, was im Wahlkampf von den Parteien ins Feld geführt wird.

Mein Fazit lautet: Alle sagen was Richtiges, aber alle sagen auch etwas, was zu dem Richtigen nicht passt. Bei einigen widersprechen sogar die eigenen Kandidaten der Parteilinie.

Im Wahlkampf hackt die Opposition und große Teile der Presse, der Twitter Gemeinde, der Foren im Internet, auf Angela Merkel rum. Alles, was sie macht ist falsch. Das Wort „Mutti“ wird zur Satire.
Ihr Wort „Neuland“ wurde zum „Lachwort“, obwohl die Reaktionen zeigte, dass es auch für die Internetfreaks Neuland war.

Dagegen steht die Meinung der Wähler, die offensichtlich Angela Merkel, besser einschätzen und sehen was sie geschafft hat:

Sie hat in der CDU/CSU die 16 Fürsten mit deren Gefolge unter einen Schirm gebracht und sogar die FDP mit ihren kuriosen Führungsleuten ertragen und gezähmt. Dazu kommt, daß sie ihre europäischen Kollegen auf den Pfad der Tugend zurückführen konnte. Sogar Holland ist auf dem Weg, Frankreich wieder zu stärken.
Angela Merkel hat gezeigt und zeigt es immer wieder, daß man in der Demokratie nur das machen kann, was auch die Partner wollen. Ein Kanzler, eine Kanzlerin ist nicht mehr ein Alleinunterhalter, sondern der Vorstand / Moderator eines Teams von Gleichberechtigten.
Diese Eigenschaften hatten wir vorher nur bei Willy Brandt erlebt, der aber leider an sich selbst scheiterte. Er hätte unser Land verändern können, wenn er ein Leben wie Merkel geführt hätte.
Der einzige Fehler, den ich Angela Merkel vorwerfe, ist die Wahl des Partners FDP 2009. Ich bin aber überzeugt, dass das auch nur geschah, weil es die Mehrheit in der CDU so wollte und auch die Mehrheit der SPD nicht sah, was man gemeinsam hätte erreichen können.

Die Situation in unserem Land hat sich aber wesentlich verändert: SPD/grüne haben die Mehrheit im Bundesrat. Gegen diese Mehrheit kann auch der „Liebe Gott“ nicht anstinken. Daran könnte selbst eine „Absolute Mehrheit“ der CDU nichts ändern.

Fazit: Nur eine Koalition der Vernunft sollte unser Ziel sein:

Mein Traum war und ist, daß alle an dem Werk „Deutschland“ mitwirken, ohne Rücksicht auf ihre gegenseitigen Unterschiede. Im Grund wollen alle doch nur das Beste für uns Alle.

Sapere aude, Ihr gewählten Volksvertreter, oder haben wir das nicht verdient?

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